»Klassik airleben 2020« daheim erleben!

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Das Beste aus den »Klassik airleben«-Konzerten des Gewandhausorchesters der Jahre 2018 und 2019 mit Andris Nelsons wird am 27. Juni ab 20 Uhr als Stream online zu sehen sein. Für den Stream wurde ein zusätzlicher Auftritt neu produziert. Unterhaltsame Moderationen mit Gewandhausorchestermusiker* innen und Malte Arkona verbinden die Musiknummern miteinander. Herrliches Sommerwetter, das malerische Rosental, das Gewandhausorchester auf der Bühne … Wenn tausende Menschen sich die Wiese als eine große Picknickdecke teilen und den größten Klassik-Event Leipzigs in unvergleichlicher Atmosphäre  genießen, dann ist das »Klassik airleben«.

In diesem Jahr ist alles anders – »Klassik airleben« kann leider nicht live stattfinden. Für alle, die das Klassik-airleben-Feeling jedoch nicht missen möchten, wird das Beste aus den Rosentalkonzerten mit Andris Nelsons am ursprünglichen Konzerttag, am Samstag, 27. Juni 2020, ab 20 Uhr, ohne Geoblocking auf www.klassik-airleben.de gezeigt und ist dort für 24 Stunden verfügbar. Amerikanische Filmmusik, italienische Oper, ein neu produzierter musikalischer Beitrag und einige Überraschungen laden in diesem Jahr zum Genießen eines Sommerabends zuhause auf dem Balkon oder im Garten gemeinsam mit dem  Gewandhausorchester ein.

„»Klassik airleben« gehört – egal in welcher Form – in den Leipziger Sommer! Deshalb freuen wir uns, dass wir für die Realisierung dieser Online-Produktion des Gewandhausorchesters starke Partner an unserer Seite haben: allen voran Porsche Leipzig als Präsentator von Klassik airleben 2020 und die VNG als Hauptsponsor“, bedankt sich Gewandhausdirektor Andreas Schulz. „Seit nunmehr neun Jahren unterstützt Porsche als langjähriger Partner das Gewandhausorchester. Ein Schwerpunkt des Engagements liegt seit 2014 auf »Klassik airleben«. Im vergangenen Jahr kamen rund 70.000 Gäste ins Leipziger Rosental, um klassische Musik zu genießen – kostenfrei und unter freiem Himmel. Das beweist: Unser Engagement bringt die Menschen in Leipzig und der Region zusammen. Ich bin mir sicher, mit dem Angebot eines Streamings ermöglichen das Gewandhausorchester und Porsche Leipzig einen musikalischen Hochgenuss. Ich bin auf jeden Fall dabei – gemeinsam mit Familie und Freunden“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH.

„Als langjähriger Partner des Leipziger Gewandhauses ist es uns eine große Freude, ‚Klassik airleben‘ auch in diesem Jahr zu unterstützen. Dieses großartige Event ist in den letzten Jahren zu einem einmaligen Fixpunkt im Leipziger Kulturkalender geworden und bietet musikalische Extraklasse für tausende Menschen. Ich bin mir sicher, dass das wir auch in diesem Jahr ein beeindruckendes Konzert erleben werden, auch wenn es digital stattfindet“, sagt Bodo Rodestock, Vorstandsmitglied der VNG AG. Von 2006 bis 2010 musizierte das Gewandhausorchester kontinuierlich im Rosental. Nach einer dreijährigen Unterbrechung konnte im Jahr 2014 Porsche als Partner für die Veranstaltung gewonnen und die Freiluftkonzerte wieder durchgeführt werden. Seither erleben die Gäste die Konzerte im Rosental bei freiem Eintritt.

Museum für Druckkunst – Veranstaltungen Juli 2020

Mit der Wiedereröffnung zahlreicher Museen und dem Einsetzen wärmerer Temperaturen nimmt der kulturelle Sommer endlich Fahrt auf! Im Museum für Druckkunst werden im Juli einige spannende Veranstaltungen rund um das Jahr der Industriekultur sowie das Immaterielle Kulturerbe Drucktechniken angeboten. Außerdem sind bald Sommerferien!

Hier eine Übersicht zum Programm im Juli:

Verlängert bis 6.9.2020

„Das Auge das Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900“

Die Vielfalt von Industriekultur spiegelt sich hervorragend in der Fotografie.  Das Museum für Druckkunst ist als authentischer industriekultureller Ort Ausgangspunkt für eine Zeitreise durch die Industriefotografie. Präsentiert werden rund 110 Aufnahmen renommierter Fotografen wie Hans Finsler, Evelyn Richter, Bernd und Hilla Becher sowie unbekannte Fotografien aus sächsischen Archiven und zeitgenössische Positionen. Eine Ausstellung im Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020. Infos

Führungen und Begleitprogramm im Juli:

Führung, So, 12 Uhr: 12. und 26.7.

Führung 60+, Di, 15 Uhr: 7.7.  (ganztags ermäßigter Eintritt für Besuchende 60+)

Abendöffnung Ausstellung, Do, 17 19 Uhr: 30.7.

(Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldungen erbeten unter: info@druckkunst-museum.de, Tel. 0341/231620)

 

NEU: Jeden Dienstag, 14 – 17 Uhr

Offene Werkstatt LETTERPRESS – Typografie zum Anfassen

Der Nachmittagskurs bietet die Möglichkeit, eigene Ideen und Arbeiten im klassischen Bleisatz in der Setzwerkstatt des Museums umzusetzen. Keine Vorkenntnisse erforderlich, Material inkl., 12 Euro pro Person, erm. 9 Euro (Schüler, Studenten, Azubis). 5-Karte 50 Euro, erm. 40 Euro. Infos

Anmeldungen erbeten unter: info@druckkunst-museum.de, Tel. 0341/231620.

 

NEU: Jeden Donnerstag, 14 – 17 Uhr

Offene Werkstatt RADIERUNG – Bildideen im Tiefdruck

Unter Anleitung der Leipziger Künstlerin Karin Pietschmann werden Zinkplatten mit der Nadel bearbeitet, um anschließend an den historischen Pressen Bilder als Radierungen zu drucken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Material inkl., 12 Euro, erm. 9 Euro (Schüler, Studenten, Azubis). 5-Karte 50 Euro, erm. 40 Euro. Infos

Anmeldungen erbeten unter: info@druckkunst-museum.de, Tel. 0341/231620.

 

Sommerferienkurse

  1. Juli bis 27. August 2020

Alle Kurse finden jeweils 10 12 Uhr statt. Rechtzeitige Anmeldung erforderlich.

Weitere Infos hier.

 

Dienstags: Wir bauen unsere eigenen Stempel

Aus Holz und Moosgummi stellen wir tolle Stempel her und probieren sie mit verschiedenen Farben gleich aus.

Alle Termine: 21.7., 28.7., 4.8., 11.8., 18.8., 25.8.

 

Donnerstags: Radierung – Zeichnen mit der Nadel

Bildideen werden mit einer Nadel in Pappe geritzt und anschließend in bunten Farben auf Papier gedruckt. Es entstehen einzigartige Kunstwerke, die einen Bilderrahmen verdienen.

Alle Termine: 23.7., 30.7., 6.8., 13.8., 20.8., 27.8.

 

Alle Termine finden unter Einhaltung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen statt. Im Museum ist stets ein Mund-und Nasenschutz zu tragen.

Tierhäuser öffnen wieder im Zoo Leipzig

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Sommerpreise & tierische Neuigkeiten

Tierhäuser öffnen ab 6. Juni: Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung des Freistaates Sachsen ab 6. Juni öffnet der Zoo Leipzig für die Besucher seine Tierhäuser und wird damit einhergehend die regulären Sommerpreise erheben. „Wir freuen uns, unseren Besuchern wieder das Gesamterlebnis Zoo bieten zu können, wenn auch nach wie vor die allgemein gültigen Hygiene- und Abstandsregeln Bestand haben“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Zoo hat seit einigen Tagen auf diese Lockerungen hingearbeitet und entsprechende Maßnahmen für die Öffnung der Häuser vorbereitet. So wird der Zugang zu den meisten Häusern mittels Einbahnstraßenregelung gesteuert. Für die Tropenerlebniswelt Gondwanaland gibt es eine Besucherreglementierung mit Blick auf die gültige Obergrenze für die Halle. „Unser oberstes Ziel ist es, Besucherstaus an neuralgischen Stellen zu vermeiden. Daher werden wir weiterhin Personal an prominenten Tieranlagen einsetzen und in Gondwanaland den Baumwipfelpfad, die Bootsfahrt und die Totenkopfaffeninsel für die Besucher vorerst sperren. Auch unsere beliebten Kommentierungen finden aus diesem Grund weiterhin nicht statt. Außerdem schließen wir uns den allgemeinen Hygieneregeln des Freistaates an und empfehlen unseren Gästen einen Nasen-Mund-Schutz, sobald der gebotene Abstand nicht mehr einzuhalten ist. Dies gilt im gesamten Zoo einschließlich der Häuser“, führt Junhold aus.
Der Ticketverkauf wird weiterhin ausschließlich online erfolgen, um die Kapazitätsgrenzen überwachen zu können. Das Angebot wird allerdings um die Abendkarte, die ab 16 Uhr gilt, erweitert.

Weitere Informationen sowie einen Gesamtüberblick über die neuen Regelungen finden Sie auf der Homepage des Zoo Leipzig.

Tierische Neuigkeiten: In Gondwanaland gibt es seit dem 20. Mai Nachwuchs bei den Riesenottern. Riesenotterweibchen Emilia (6) brachte drei Jungtiere zur Welt, die sie in der Erstaufzucht gut versorgt. „Die Jungen machen einen gesunden Eindruck und werden bereits ab und zu von der Mutter mit auf die Außenanlage genommen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie die Anlage neugierig unter die Lupe nehmen. Die meiste Zeit sind sie aber noch in der Wurfbox. Auch unser Kronenmakijungtier Chloe, das nur zwei Tage vorher geboren wurde, entwickelt sich bisher sehr gut und wird fürsorglich von Mutter Amber versorgt. Allerdings braucht man ein gutes Auge, um die Kleine im Fell der Mutter zu erspähen“, freut sich Bereichsleiter Michael Ernst über den Zuwachs.

Gewandhaus Leipzig – Bauarbeiten Großer Saal

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Leipziger Gewandhaus – Bauarbeiten im Großen Saal – Neubau Konzertpodium & Erneuerung Bühnenbeleuchtung

Vom 18. Mai 2020 bis 11. September 2020 wird der zweite Bauabschnitt des Konzertpodiums im Großen Saal durchgeführt und der Neubau fertiggestellt. Im selben Zeitraum wird auch die Bühnenbeleuchtung erneuert. Am 18. Mai 2020 haben die Arbeiten des 2. Bauabschnitts zur Modernisierung des Gewandhauspodiums begonnen. Der erste Bauabschnitt wurde bereits im Sommer 2019 erfolgreich abgeschlossen.
Neben SBS Bühnentechnik GmbH, die die Bühnentechnik baut und vor Ort montiert, sind zwölf Fachfirmen an der aufwendigen Bühnenerneuerung beteiligt. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf insgesamt rund 5,3 Millionen Euro, die von der Stadt Leipzig und dem Gewandhaus finanziert werden. Mit der Aufteilung der Arbeiten in zwei Bauabschnitte (Sommer 2019 und Sommer 2020) konnte eine
zeitlich länger andauernde Schließung des Konzerthauses, die gravierende Auswirkungen auf die Konzerte des Gewandhausorchesters und die Veranstaltungen der Mieter zur Folge gehabt hätte, vermieden
werden. Die Modernisierung des Herzstücks des Gewandhauses ist die größte bauliche Maßnahme seit der Errichtung des Konzerthauses am Augustusplatz. 

Die beweglichen Hubpodien, die seit der Eröffnung des Hauses in der hinteren Bühnenhälfte verbaut waren, entsprachen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und ließen sich nicht mehr reparieren, da
industriell hergestellte Ersatzteile nicht mehr verfügbar sind. Im vorderen Teil der Bühne waren gar keine Hubpodien vorhanden. Nach umfangreichen Planungsarbeiten durch das Planungsbüro DTP Dresden und in Zusammenarbeit mit dem Gewandhausorchester im Vorfeld des Neubaus, wird im 2. Bauabschnitt nun die vordere Hälfte der Bühne mit neuen Hubpodien ausgestattet, zuzüglich werden zwölf „Ausgleichspodien“ eingebaut, mit denen sich die Bühne bei Bedarf um 15 m2 vergrößern lässt.

Parallel zu den Arbeiten am Konzertpodium wird die gesamte Bühnenbeleuchtung umgebaut und modernisiert. Die seit Eröffnung des Hauses genutzten Entladungslampen werden durch dimmbare LED-Leuchten ersetzt. Dadurch soll eine gleichmäßig optimale Ausleuchtung des Podiums erreicht und das Streulicht in den Publikumsbereich verringert werden. Mit der Modernisierung der Leuchtmittel wird ca. 75% Energie im Wert von ca. 25.000 Euro pro Jahr eingespart, was einer Emissionseinsparung von ca. 77 t CO²/Jahr entspricht. In einem 2. Bauabschnitt folgt 2021 die Erneuerung der gesamten Publikumsbeleuchtung und der Deckenanstrahlung. Diese derzeit dafür genutzten Halogenleuchten werden dabei ebenfalls auf LED-Licht umgerüstet. Das Beleuchtungskonzept wurde von Conceptlicht GmbH, Traunreut (Bayern) geplant. Die Leuchtkörper, die in Einzelanfertigung hergestellt werden müssen, werden von der Leuchten u. Metalltechnik GmbH aus Hilpoltstein angefertigt. Die Kosten von rund 850 Tausend Euro werden aus Eigenmitteln des Gewandhauses finanziert und mit 300.000 Euro aus der Leipziger Gästetaxe sowie durch Fördermittel des Bundes in Höhe von 44.000 Euro gefördert. Zum Schutz der Ausstattung im Großen Saal und der  Gewandhausorgel wird während der Bauphase das Podium komplett mit einer Schutzhülle umbaut und die Orgel zusätzlich durch eine von der Decke abgehängte Folie geschützt. Seit mehreren Jahren arbeitet das Gewandhaus gemeinsam mit der Stadt Leipzig an der schrittweisen Modernisierung und Sanierung des knapp vierzig Jahre alten Konzerthauses, in dem heute rund 600 Veranstaltungen jährlich durchgeführt werden. Bereits erfolgreich abgeschlossene große Baumaßnahmen am Gewandhaus betreffen die Sanierung des Gewandhausdaches im Jahr 2009, die Brandschutzertüchtigung von 2010 bis 2017 und die auch zur energetischen Optimierung erfolgte Sanierung eines Großteils der Fensterflächen in den Jahren 2015 bis 2017. Direkt im Anschluss an die diesjährigen Bauarbeiten eröffnet das Gewandhausorchester
am 12. September 2020 die Gewandhaussaison 2020/2021 im Großen Saal.

Motette mit Mitgliedern des Thomanerchor zu Pfingsten

Samstag, 30. Mai 2020 | 15:00 Uhr

Motette, Thomaskirche Leipzig

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt”

Anja Binkenstein (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Christoph Pfaller (Tenor), Philipp Goldmann (Bass), Mitglieder des THOMANERCHOR Leipzig, Schülerinnen der Thomasschule Leipzig, Musiker des Gewandhausorchester Leipzig, Sebastian Heindl (Continuo-Orgel), Thomasorganist Ullrich Böhme, Ltg. Thomaskantor Gotthold Schwarz, Pfarrer Martin Hundertmark (Ansprache)

Hinweise:
Statt des Eintrittspreises für das Programmblatt am Eingang wird um eine Kollekte am Ausgang in angemessener Höhe gebeten.
Es gelten die aktuellen behördlichen Auflagen:
• maximal 150 Besucher
• mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen
• Personenabstand mdst. 1,5 Meter
• Platzierung nur auf gekennzeichneten Plätzen

Leipziger Ausstellung verlängert!

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Pressemitteilung, 19.5.2020 – Museum für Druckkunst, Leipzig

Das Auge des Fotografen.

Industriekultur in der Fotografie seit 1900
Um zwei Monate bis 6. September 2020 verlängert

Im Jahr der Industriekultur 2020 in Sachsen rückt das Museum für Druckkunst die Fotografie in den Fokus. Die Ausstellung „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900‘‘ zeigt noch bis 06.09.2020 die Vielfalt von Industriekultur der letzten 120 Jahre.

„Die Fotografien, die im Museum für Druckkunst gezeigt werden, nehmen uns mit auf eine Reise durch die Industriekultur von 1900 bis heute. Dabei sind sie nicht nur unersetzliche Zeugnisse vergangener Welten und Lebensbedingungen. Sie lassen uns auch nach unserer eigenen Gegenwart sowie nach den Bedingungen für unser zukünftiges Zusammenleben und Arbeiten fragen und erscheinen dadurch aktuell und dringlich.“ Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentieren Fotografen die sich rasch verändernde industrielle Gesellschaft und setzen dabei Mensch, Handwerk und Architektur in Beziehung. Die Industrie und ihre Anlagen boten neue, unentdeckte Motive, während die Unternehmen selbst Auftraggeber der Bildproduktion wurden. Die daraus resultierenden Fotografien sind Bildquellen der Industriegeschichte — oft mit künstlerischem Anspruch. Die Ausstellung stellt dar, wie die Fotografie zur bildlichen Repräsentantin der Industriekultur wurde: als Leistungsschau, Werbe- und Propagandamittel sowie Werkzeug der Vermittlung
und Erinnerung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zwei bedeutenden Industriezentren: Mitteldeutschland und dem Ruhrgebiet. Vorgestellt werden Bildbeispiele aus Branchen wie der Montanindustrie, dem Maschinenbau als auch der Textil- und der Druckindustrie.

Präsentiert werden rund 110 Fotografien, u.a. von Hans Finsler (Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale), Evelyn Richter (Evelyn Richter Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig), Bernd und Hilla Becher (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln — Bernd und Hilla Becher Archiv) bis hin zu unbekannten Aufnahmen aus sächsischen Archiven und aktuelle Positionen.

Begleitprogramm (um vorherige Anmeldung wird gebeten)

  • Führungen, So, 12 Uhr: 14.6., 28.6., 12.7., 26.7., 9.8., 23.8.,6.9.2020
  • Führung 60+, Di, 15 Uhr: 23.6., 7.7., 18.8., 1.9.2020 (ermäßigter Eintritt für Gäste 60+)
  • Vorführungen Foto-Filme „Industriegeschichten. Reportagen aus Museen, die keine waren“ inkl.
    Führung: Do, 28.5. und 25.6.2020, 19 Uhr, Eintritt frei (ermäßigter Eintritt ab 17 Uhr, Führung 18 Uhr)
  • Abendöffnungen Ausstellung zum ermäßigten Eintritt, Do, 17-19 Uhr: 25.6., 30.7., 3.9.

Öffnungszeiten
Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, zu den 8. Tagen der Industriekultur Sa, 5.9., 11-17 Uhr
Geöffnet: 1.6. (Pfingstmontag) von 11-17 Uhr
Geschlossen: 21.5. (Himmelfahrt), 31.5. (Pfingsten)

Tourist-Information Leipzig geöffnet

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Neue touristische Broschüren bieten viele Anreize, Leipzig und die Region zu erkunden

Die aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus hatten den Tourismus weitgehend eingeschränkt. So durften laut den Leitlinien der Bundesregierung vom 16. März 2020 und der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 19. März 2020 „Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden“.

Das ändert sich ab dem 15. Mai 2020, denn dann dürfen im Freistaat Sachsen Gastronomie- und Tourismusbetriebe unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte wieder öffnen. Nach der bereits Anfang Mai erfolgten Wiedereröffnung der Museen werden ab dem 15. Mai auch weitere Kulturbereiche geöffnet, darunter Theater, Kinos, Konzerthäuser, Opernhäuser und Freizeit- und Vergnügungsparks. Voraussetzung dafür ist ein genehmigtes Schutz- und Hygienekonzept.

Aufgrund der Lockerung der touristischen Einschränkungen wird die Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH ab 15. Mai auch die Tourist-Information in der Katharinenstraße 8 wieder öffnen. Dies geschieht vorerst mit verkürzten Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 15 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt die Tourist-Information noch geschlossen. Mit umfangreichen Maßnahmen wird vor Ort dafür gesorgt, dass das Schutz- und Hygienekonzept der LTM GmbH zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus umgesetzt wird.

Da touristische Reisen in andere Bundesländer erschwert und Auslandsreisen fast unmöglich sind, werden derzeit Urlaubs- und Erholungsangebote in der Region Leipzig und Sachsen verstärkt nachgefragt, zumal der Freistaat Sachsen bei den Corona-Lockerungen bundesweit die Vorreiterrolle übernommen hat.

„In der Tourist-Information bietet unser Team kompetente Beratung und eine große Auswahl an Broschüren an, mit denen Interessenten Leipzig und die Region erkunden können. Das breite Spektrum an Prospekten und Stadtplänen wird mit thematischen Broschüren wie ‚Gut zu Fuß‘, ‚Unterwegs mit dem Fahrrad‘ und einem ‚Ausflugsplaner‘ ergänzt“, sagte Volker Bremer, Geschäftsführer der LTM GmbH.

Ein Publikumsrenner dürfte die neue Publikation der LTM GmbH „Freizeitspaß am Wasser“ sein. Diese stellt auf 76 Seiten anhand von Texten, Grafiken und Karten 19 Seen der Region Leipzig sowie die dort vorhandenen Freizeitangebote vor. Tipps für Bootstouren in und um Leipzig, Wasserwandern in der Region, buchbare Reiseangebote und Informationen für Angler runden die Broschüre ab, die in der Tourist-Information Leipzig sowie in vielen Auslagestellen der Region kostenlos erhältlich ist.

Alle Broschüren und Prospekte stehen auf der Internetseite der LTM GmbH kostenlos zum Download bereit: www.leipzig.travel/downloadcenter  

THOMANER singen wieder!

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Thomanerchor singt mit kleiner Besetzung
in Motette und Gottesdienst am Wochenende

 

Mit der musikalischen Gestaltung der Motette am Samstag, 16. Mai 2020 um 15 Uhr und des Gottesdienstes am Sonntag, den 17. Mai 2020 um 9.30 Uhr treten die Thomaner wieder in der Thomaskirche auf.

In ihrem ersten Auftritt seit dem 11. März 2020, singen Mitglieder der 11. und 12. Klasse des THOMANERCHOR Leipzig. Verstärkt werden sie von drei Sängerinnen des ThomasSchulChores. Begleitet werden die Sänger von Solo-Cellistin Veronika Willhelm vom Gewandhausorchester sowie Continuo-Organist Sebastian Heindl.

Unter der Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz erklingen folgende Werke: Willy Burkhard „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ op. 82/3, Heinrich Schütz „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ aus SWV 29, Arvo Pärt „Cantate Domino canticum novum“ sowie von Johann Hermann Schein „Der Herr behüte dich vor allem Übel“.

Thomasorganist Ullrich Böhme spielt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und Leon Boëllmann. Pfarrer Martin Hundertmark hält die Ansprachen.

Die musikalische Besetzung des Gottesdienstes am 17. Mai 2020 um 9.30 Uhr entspricht der Motette vom 16. Mai 2020. Beide Veranstaltungen unterliegen gemäß der behördlichen und landeskirchlichen Bestimmungen Zugangsbeschränkungen und Auflagen.

Die Besucher müssen sich am Einlass namentlich und mit Kontaktdaten registrieren. Die Daten werden 2 Wochen gemäß datenschutzrechtlicher Bestimmungen von der Thomaskirche unter Verschluss aufbewahrt und dann vernichtet. Das Formular kann bereits im Vorfeld auf der Website des Thomanerchores und der Thomaskirche heruntergeladen und bereits ausgefüllt mitgebracht werden. Der Zutritt erfolgt 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung über den südlichen Thomaskirchhof (am Bachdenkmal). Während der Motette und dem Gottesdienst ist ein selbst-mitzubringender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die zur Verfügung stehenden Sitzplätze sind mit roten Schildern und ausgelegten Programmheften gekennzeichnet. Der Ausgang erfolgt über die Türen auf der Nordseite der Kirche Richtung nördlichen Thomaskirchhof.

Nach Erreichen der zugelassenen Teilnehmerzahl (120 Personen im Publikum) muss die Kirche geschlossen werden. Die Veranstaltungen dauern etwa 30 bis 45 Minuten.

Sonderausgabe MDR Musiksommer

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Hochkarätige Konzerte, freier Eintritt: MDR plant wegen Corona Sonderausgabe des Musiksommers

Der MDR kündigt eine Sonderausgabe des MDR Musiksommers an: kreative neue Konzertformate, die Musikgenuss versprechen und zugleich dem Gesundheitsschutz gerecht werden. Denn wegen der Corona-Pandemie kann das beliebte Sommerfestival des Senders nicht wie gewohnt stattfinden. Bereits gekaufte Tickets für die ursprünglich geplanten Konzerte werden ab sofort rückerstattet. 

MDR KLASSIK plant anstelle des ursprünglichen Programms große Musikerlebnisse im kleinen Kreis. Die Absage des Festivals in seiner gewohnten Form sei ein trauriger, aber leider notwendiger Schritt, erklärt Programmdirektorin Katja Wildermuth. Die Gesundheit gehe vor und mit dieser Verantwortung für Konzertfans wie für Kunstschaffende und alle Beteiligten werde man weiterhin sehr sensibel umgehen.

„Zugleich sehen wir uns als MDR in Zeiten eines kulturellen Shutdowns in der Verantwortung, für  gemeinwohlorientierte Werte wie das Erleben von Kultur und Kunst in der Region einzustehen. Wie wichtig Kultur und Musikkunst für unsere Gesellschaft sind, wie sehr Konzerte und Live-Auftritte in unserem Leben fehlen,  ist uns allen in dieser Zeit schmerzlich bewusst. Gemeinsam mit vielen  Musikschaffenden aus der Region wollen wir den Sommer in Mitteldeutschland mit großen Musikerlebnissen bereichern. Dabei werden wir die Konzertfans auch mit hochkarätigen Solisten und ungewöhnlichen Orten überraschen.“

Anstelle des üblichen Ticketverkaufs werden die Karten für die hochkarätigen Konzerterlebnisse vom MDR verlost, der Eintritt ist also kostenfrei. Jeder kann sich bewerben! Die Verlosung beginnt jeweils rund  8 Tage vor dem Termin, Einzelheiten gibt der MDR Anfang Juni bekannt.

Die Sonder-Edition des MDR-Musiksommers unter dem Titel „Der MDR Musiksommer- Sonderausgabe 2020“ wird am 27. Juni in Erfurt im Augustinerkloster mit dem Organisten Cameron Carpenter und Mitgliedern der MDR Ensembles eröffnet. Weitere Klassik-Events werden u.a. in den Saalfelder Feengrotten, dem Kloster Memleben, Arche Nebra und dem Eisenbahnmuseum Chemnitz stattfinden. Mit dabei sind u.a. Christian Gerhaher und Gerold Huber, Sabine Meyer, Baiba und Lauma Skride, Daniel Müller-Schott, das Leipziger Ensemble Sjaella und die Capella della Torre. Das Programm wird fortlaufend in den nächsten Wochen auf www.mdr-klassik.de aktualisiert.

Bereits für die ursprünglich geplanten Konzerte im MDR MUSIKSOMMER gekaufte Karten werden rückerstattet. Hier die Hinweise im Einzelnen:

Wer die Karten online per PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte oder Lastschrift gekauft hat, bekommt das Geld automatisch auf demselben Zahlungsweg zurückerstattet. Für die Erstattung von in der Ticketgalerie Leipzig erworbenen Karten ist die Angabe von Namen, Bestellnummer und IBAN telefonisch unter  (0341) 94 67 66 99 oder per Mail an mdr@adticket.de erforderlich, damit das Geld schnellstmöglich zurücküberwiesen werden kann. An anderen Vorverkaufsstellen erworbene Karten können ausschließlich dort zurückgegeben werden.  Mehr dazu unter www.mdr-klassik.de.

Sonderausstellung Bach & Beethoven

Pressemitteilung des Bach-Museum Leipzig zur beginnenden Sonderausstellung “BACH & BEETHOVEN”: 

»BACH & BEETHOVEN. WAHRE KUNST BLEIBT UNVERGÄNGLICH«:

Bach-Museum Leipzig präsentiert vom 14. Mai bis zum 18. Oktober 2020 die Sonderausstellung zum Beethoven-Jahr und bereitet damit die schrittweise Öffnung des Museums vor


Heute gehören Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven zu den bekanntesten Komponisten weltweit. Doch wie kam es dazu, dass gerade diese Komponisten und ihre Werke zu »Klassikern« wurden? Die wichtige Rolle, die die Musikstadt Leipzig in diesem Prozess spielte, steht im Mittelpunkt der Kabinettausstellung »Bach & Beethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich«. Die Sonderausstellung zum Beethoven-Jubiläum ist ab dem 14. Mai 2020 im Bach-Museum Leipzig zu sehen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste die Eröffnung um sieben Wochen verschoben werden. Die Dauerausstellung des Museums bleibt zunächst noch geschlossen.

Die Musik Bachs prägte Ludwig van Beethovens Schaffen so grundlegend wie bei kaum einem anderen Komponisten. Sie inspirierte ihn zur Entwicklung seiner motivischen Arbeit, zu einem neuen Umgang mit der Harmonik und einer radikalen Steigerung des Ausdrucks. Beethoven studierte ein Leben lang Bachs kunstvolle Kompositionsweise und fertigte Notenabschriften sowie Bearbeitungen von Bachs Werken an. Bachs Einfluss ist in vielen Werken Beethovens hörbar, besonders aber in den späten Klaviersonaten und Streichquartetten sowie in seiner berühmten Missa solemnis.

Doch wie kam es, dass Beethoven und Bach heute zu den bedeutendsten Komponisten weltweit gehören, ihre Werke zu »Klassikern« wurden? Entscheidende Impulse gingen von der 1798 gegründeten Allgemeinen musikalischen Zeitung (AMZ) aus. Beethovens Musik galt seinen Zeitgenossen zunächst als unverständlich, radikal und verstörend. Die AMZ vermittelte ihren Lesern im gesamten deutschsprachigen Raum tiefe Einblicke in Beethovens Schaffen und förderte das Verständnis seiner Musik. Autoren wie E. T. A. Hoffmann deuteten die von der Oper dominierte Musikgeschichte zu einer Geschichte der Instrumentalmusik um, mit Bach als Anfang und Beethoven als Ziel. Erstmals etablierte sich ein »Kanon der klassischen Meisterwerke«, in dem auch Haydn und Mozart ihren Platz fanden.

Die Ausstellung veranschaulicht die wachsende Bedeutung von Beethoven und Bach am Beispiel der Musikstadt Leipzig. Zu den kostbaren Ausstellungsstücken gehören autographe Briefe und Notenhandschriften von Ludwig van Beethoven sowie sein Originalvertrag mit dem Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel. Frühe Notenausgaben Bachs und Beethovens, Gewandhausprogramme, Prüfungsprotokolle des Konservatoriums, Grafiken und Porträts sowie ein Pianino von 1837 beleuchten das reiche Musikleben des Leipziger Bürgertum. Zahlreiche Musikbeispiele, eingesprochene Zitate und eine Medienstation laden dazu ein, tief in die faszinierenden Welten der Komponisten und ihrer Wirkung einzutauchen.

Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig:

»Die Ausstellung zeigt mit eindrucksvollen Exponaten, dass die mit Beethoven einsetzende Etablierung des ›Klassischen Kanons‹ auch Bach zu seinem gebührenden Platz in der Musikgeschichte verhalf. Die Bereitschaft des biedermeierlichen Publikums, sich auf die schwierige Musik Beethovens einzulassen, befähigte es in der Folge dazu, die längst fremd gewordenen Klänge und komplizierten polyphonen Gewebe des alten Bach zu verstehen und zu genießen – und den von Vielen längst vergessenen Meister in die Reihe der ›Klassiker der Tonkunst‹ einzureihen.«

Die Kabinettausstellung »Bach & Beethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich« ist ab dem 14. Mai dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, das Ticket ermöglicht zudem einen Besuch der Dauerausstellung des Bach-Museum Leipzig, sobald diese wieder geöffnet hat. Um die Abstandsregeln einzuhalten, können maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Wir empfehlen, sich telefonisch anzumelden, um Wartezeiten zu umgehen (Tel. 0341/9137-202 oder -207). Für den Besuch der Ausstellung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend, das Museum stellt Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Die Hörstationen wurden aus Gründen des Hygieneschutzes für die Nutzung mit eigenen Kopfhörern (3,5 mm Klinke) ausgestattet. Im Museumsshop können die Gäste zudem einfache In-Ohr-Kopfhörer mit Kabel erwerben.

Die Ausstellung »Bach & Beethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich« wurde im Rahmen des Beethoven-Jubiläums von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Das Bach-Archiv wird gefördert von der Stadt Leipzig, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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