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“TRÄUMEREI” LEIPZIG-CITY OF MUSIC – Alexandra Röseler

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“TRÄUMEREI” LEIPZIG-CITY OF MUSIC – Alexandra Röseler

 
  • Alexandra Röseler, Mezzosopran / Piano
  • Dietmar Nawroth, Piano

Alexandra Röseler, Mezzosopran, geb. in Leipzig, studierte Musikpädagogik an der Universität Magdeburg und konzertierte erfolgreich als Pianistin. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig bei Prof. Regina Werner folgte eine rege Teilnahme an Meisterkursen und künstlerischen Projekten bei den Professoren Violeta Urmana, Hellmuth Rilling, Thomas Hampson, Georg Christoph Biller,  Bernd-Siegfried Weber, Dietrich Fischer- Dieskau, Hans-Joachim Beyer und Norman Shetler. Es folgte eine  umfassende  Konzerttätigkeit mit namhaften Pianisten und Dirigenten in Deutschland, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Amerika,  Südafrika, Japan und der VR China. Mit ihren Auftritten in bedeutenden Konzertstätten der Welt wie dem Gewandhaus, der Metropolitan Hall oder dem Daming Palace, agiert sie als Botschafterin deutscher Musiktradition. Für ihre Konzertreihe „Auf Flügeln des Gesanges“, die sich dem Schaffen großer Komponisten der Vergangenheit und Gegenwart widmet und ihre einfühlsame Interpretation von Kunstliedern, erfuhr sie internationale Anerkennung. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Alexandra Röseler mit Musikhochschulen und Universitäten, dem Gewandhaus und dem Thomanerchor, wo sie auch als Stimmbildnerin tätig ist. Sie erhielt den “Schillerpreis”. Vom Mozarteum Salzburg wurde ihr mehrfach das Diplom “Deutsches Lied für Sänger und Pianisten” verliehen.  Die Mezzosopranistin wurde von der  Richard-Wagner-Stipendienstiftung als Stipendiatin für Bayreuth ausgezeichnet. Mit der Ernennung zum Professor h.c. sind ihre künstlerischen und pädagogischen Leistungen bereits 2012 in besonderer Weise gewürdigt worden.

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Beschreibung

TRÄUMEREI – LEIPZIG “ CITY OF MUSIC “

„Träumerei“ – das ist der Inbegriff der Romantik, jener Epoche, die um 1840 ihre Blütezeit erlebte und in der die Komponisten der Lieder und Klavierstücke vorliegender CD fast ausnahmslos ihre Wurzeln haben. Clara und Robert Schumann, Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy sind die glücklichen Konstellationen der Musikgeschichte, die sich auf das Vorzüglichste immer wieder aufs Neue gegenseitig kompositorisch beflügelten – sei es als Liebes- oder Geschwisterpaar. Ein Reigen „von himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“ erwartet uns in diesen lyrisch tief bewegenden Texten. Den „Traum-Gedanken“ nie außer Acht lassend, musikalisch in höchster Kunstfertigkeit der Textausdeutung, ergibt es eine Symbiose zwischen Text und Melodie. Immer wieder bevorzugten die Komponisten dieser romantischen Epoche der Musikgeschichte Dichtungen, die zutiefst die menschliche Seele mit all ihren Schattierungen berührt. Sie erzählen von Verzweiflung,Trauer, Glück, unstillbarer Sehnsucht und die Erfüllung aller Sehnsüchte in reinster Liebe. Die Liebe als Erlösungsgedanke setzt sich in kompositorischen Textausdeutungen von dem reformatorisch geprägten Johann Sebastian Bach über Richard Wagner bis Max Reger fort.

Auch Endlichkeit und Tod bewegten die Künstler jener Zeit, die ihre Wünsche und Träume in wunderschöne Geschichten, Gedichte und Musik umwandelten und damit die Menschen bis heute berühren und  faszinieren.

Welch’ Glück habe ich doch, schon von Kindesbeinen an in diesem prägenden Leipziger musikalischen Flair aufgewachsen zu sein! Hinterließen doch alle Komponisten, die wir auf dieser CD zu Gehör bringen, ihre künstlerisch epochalen Spuren in dieser bedeutsamen sächsischen Musik- und Handelsstadt. Trotz aller historisch auch schwierigen Zeiten, bot Leipzig immer wieder eine fruchtbare Plattform für das künstlerische Wirken aller hier vorgestellten Komponisten. So wurde z.B. die kirchenmusikalische Tradition maßgeblich von Johann Sebastian Bach an den drei Hauptkirchen Leipzigs (Thomas-, Nikolai- und Universitätskirche) geprägt. Die Gründung des ersten, für Europa beispielgebenden „Konservatorium  der Musik“, die Profilierung des Gewandhausorchesters und sein unermüdlicher Einsatz für die Musik von Johann Sebastian Bach (Wiederaufführung der „Matthäus- Passion“ u.a. in der Thomaskirche, dem Ort der Uraufführung) ist das bedeutsame Vermächtnis von Felix Mendelssohn Bartholdy für Leipzig. Besonders zu erwähnen ist weiterhin die Kultivierung der Universitätsmusiken durch Max Reger.

Auch stehen sämtliche Komponisten in Beziehung untereinander:

Die aufopferungsvolle Freundschaft von Johannes Brahms zu dem Künstlerehepaar Clara und Robert Schumann, die zusammen tiefgreifende Studien über Bachsche Musik betrieben und damit eine Weiterentwicklung ihres kompositorischen Stiles erfuhren, die anekdotenhaften Begegnungen Richard Wagners mit Robert Schumann in Leipzig, Aufführungen von Fanny Hensels Kompositionen im „Mendelssohn-Haus“ unter der Leitung ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy oder die nie enden wollenden schriftlich fixierten Auseinandersetzungen Max Regers mit den in Leipzig ansässigen Musikkritikern– immer trugen derartige Begegnungen zur musikalischen Weiterentwicklung des kulturellen Lebens der Stadt bei. Deren Auswirkungen sind bis heute allerorts zu spüren, denkt man an den traditionsreichen Thomanerchor, das Gewandhaus, Konzerte des Schumann- und Mendelssohn- Hauses, die Bachfeste – schier endlos wirkt die Zahl der Veranstaltungen und Konzerte, die von Leipzig ausgehend, internationale Wirkung entfalten.

Wollen wir uns nun der Musik großer Gefühle, Phantasie, intensivem Naturerleben, aber auch Fragen nach Gott, Endlichkeit bis zur Ewigkeit hingeben und dabei niemals das vergessen, was aus jeder Komposition wie ein Juwel aus Jahrhunderten immer wieder aufs Neue hervorleuchtet und wahre Seelennahrung bedeutet: die

TRÄUMEREI.
Alexandra Röseler