Motette mit Mitgliedern des Thomanerchor zu Pfingsten

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Samstag, 30. Mai 2020 | 15:00 Uhr

Motette, Thomaskirche Leipzig

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt”

Anja Binkenstein (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Christoph Pfaller (Tenor), Philipp Goldmann (Bass), Mitglieder des THOMANERCHOR Leipzig, Schülerinnen der Thomasschule Leipzig, Musiker des Gewandhausorchester Leipzig, Sebastian Heindl (Continuo-Orgel), Thomasorganist Ullrich Böhme, Ltg. Thomaskantor Gotthold Schwarz, Pfarrer Martin Hundertmark (Ansprache)

Hinweise:
Statt des Eintrittspreises für das Programmblatt am Eingang wird um eine Kollekte am Ausgang in angemessener Höhe gebeten.
Es gelten die aktuellen behördlichen Auflagen:
• maximal 150 Besucher
• mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen
• Personenabstand mdst. 1,5 Meter
• Platzierung nur auf gekennzeichneten Plätzen

Neues Außengehege für Koalas

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Der Zoo Leipzig kann pünktlich zum Pfingstwochenende ein neues Außengehege für die Koalas in Betrieb nehmen. Koala-Weibchen Mandie hat die Anlage in unmittelbarer Nähe
zum Koala-Haus und dem Palmensaal in dieser Woche bereits zeitweise getestet und wird sich auch in den nächsten Tagen ihren Eukalyptus immer wieder unter freiem Himmel
schmecken lassen. „Die sonnige Anlage war für diese Saison ohnehin als Alternative zum bestehenden Koala-Haus geplant. Aber da die Tierhäuser aufgrund der Corona-
Schutzverordnung noch geschlossen sind, ermöglicht der neue Bereich unseren Besuchern neue Beobachtungsmöglichkeiten“, erklärt Seniorkurator Ariel Jacken. Die drei Jahre alte
Mandie zeige sich in der neuen Umgebung entspannt und genieße das frische Futter von der Schkeuditzer Eukalyptus-Plantage – während die Besucher nun beim Speisen im
Palmensaal auf das Koala-Gehege blicken können.

Das bevorstehende Pfingstwochenende und der Kindertag am Montag laden zu schönen Stunden im Zoo Leipzig ein. Das notwendige Online-Ticket gibt es auf www.zooleipzig.
de/offen. Die Gastronomie im Zoo ist wieder geöffnet, so dass sich Zoobesucher auf ihrem Rundgang im freien Gelände wieder kulinarisch stärken können. Die Tiere sind überwiegend in den Außengehegen zu sehen, da die Tierhäuser noch geschlossen bleiben müssen. Das Angebot wird kontinuierlich entsprechend der gültigen Verordnungen angepasst. Ein Dank gilt den Zoobesuchern für die gegenseitige Rücksichtnahme und die Akzeptanz der geltenden Regeln. „Wir freuen uns, wenn die Besucher diese besondere Zeit auch unter der Woche nutzen, um den Zoo zu genießen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Die ersten 1.800 Vorschläge sind eingegangen
Seit Montag läuft die öffentliche Suche nach einem Namen für die Löwen-Jungtiere. Das fünf Monate alte Trio zeigt sich zusammen mit Vater Majo täglich auf der Löwensavanne
Makasi Simba, wo sich die Zoobesucher einen Eindruck vom Nachwuchs holen kann, um passende Namen vorzuschlagen. Bis zum 7. Juni können Ideen online unter www.zooleipzig.
de/namensaufruf eingereicht werden.

GLORIOSA der Thomaskirche läutet wieder!

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Gloriosa läutet am Pfingstsonntag erstmalig wieder in Leipzig.

Am gestrigen Dienstag, 26.05.2020 wurde der erste Bauabschnitt bei der Restaurierung des historischen Geläutes der Thomaskirche offiziell beendet. In Anwesenheit von Vertretern der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas, des Leipziger Planungsbüros Ritter-Müller, Gutachtern, ausführenden Baufirmen und Vertretern des Regionalkirchenamtes wurden die Arbeiten in der unteren Glockenstube noch einmal resümiert und begutachtet. Nach der erfolgreichen Abnahme beginnt nun mit der Erweiterung des Geläuts der zweite Bauabschnitt.

Im Zuge der Arbeiten in der unteren Glockenstube, die die beiden größten Glocken der Thomaskirche beherbergt, wurden die alten und gekröpften Stahljoche gegen gerade Holzjoche ausgetauscht. Dafür mussten die Gloriosa, die über 5 Tonnen wiegt und einen Durchmesser von 2 m hat und die Hilliger-Glocke stillgelegt und abgenommen werden. Beide Glocken haben zudem neue Klöppel erhalten, wurden gereinigt und mit einer neuen Antriebstechnik versehen. Um die Schwingungen künftig optimal aufzunehmen, wurde zudem das Mauerwerk verstärkt.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt betrugen knapp 210.000 Euro, die durch private Spenden, die der Verein Thomaskirche-Bach e.V. und die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas gesammelt haben sowie durch Förderungen vom Amt für Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Leipzig, der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und dem Freistaat Sachsen gedeckt wurden.
Am Pfingstsonntag um 9.15 Uhr und 9.25 Uhr wird die Gloriosa nun erstmalig nach einem halben Jahr wieder läuten und hörbar verkünden, dass ein großer Schritt bei der Restaurierung des historischen Geläuts erfolgreich geschafft wurde.

Der Thomaskirche-Bach e.V.
Der im Jahre 1997 gegründete Thomaskirche – Bach e.V. gehört zu den erfolgreichsten Fördervereinen in Leipzig. Aktuell zählt er 347 Mitglieder weltweit. Mit den Spenden, die der Verein akquiriert, unterstützt er die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas bei der Erhaltung der Thomaskirche Leipzig und ermöglicht die Durchführung von Konzerten. Seit seiner Gründung hat der Verein die Kirchgemeinde bereits mit insgesamt 6 Millionen Euro unterstützt. Seinem Engagement ist es u.a. zu verdanken, dass die Thomaskirche Leipzig anlässlich des 250. Todestages von Johann Sebastian Bach vollständig restauriert werden konnte. Heute hilft der Verein, die Thomaskirche als Ort des Glaubens, des Geistes und der Musik zu erhalten und verschiedene Projekte, wie das aktuelle Glockenprojekt, zu finanzieren.

Leipziger Ausstellung verlängert!

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Pressemitteilung, 19.5.2020 – Museum für Druckkunst, Leipzig

Das Auge des Fotografen.

Industriekultur in der Fotografie seit 1900
Um zwei Monate bis 6. September 2020 verlängert

Im Jahr der Industriekultur 2020 in Sachsen rückt das Museum für Druckkunst die Fotografie in den Fokus. Die Ausstellung „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900‘‘ zeigt noch bis 06.09.2020 die Vielfalt von Industriekultur der letzten 120 Jahre.

„Die Fotografien, die im Museum für Druckkunst gezeigt werden, nehmen uns mit auf eine Reise durch die Industriekultur von 1900 bis heute. Dabei sind sie nicht nur unersetzliche Zeugnisse vergangener Welten und Lebensbedingungen. Sie lassen uns auch nach unserer eigenen Gegenwart sowie nach den Bedingungen für unser zukünftiges Zusammenleben und Arbeiten fragen und erscheinen dadurch aktuell und dringlich.“ Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentieren Fotografen die sich rasch verändernde industrielle Gesellschaft und setzen dabei Mensch, Handwerk und Architektur in Beziehung. Die Industrie und ihre Anlagen boten neue, unentdeckte Motive, während die Unternehmen selbst Auftraggeber der Bildproduktion wurden. Die daraus resultierenden Fotografien sind Bildquellen der Industriegeschichte — oft mit künstlerischem Anspruch. Die Ausstellung stellt dar, wie die Fotografie zur bildlichen Repräsentantin der Industriekultur wurde: als Leistungsschau, Werbe- und Propagandamittel sowie Werkzeug der Vermittlung
und Erinnerung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zwei bedeutenden Industriezentren: Mitteldeutschland und dem Ruhrgebiet. Vorgestellt werden Bildbeispiele aus Branchen wie der Montanindustrie, dem Maschinenbau als auch der Textil- und der Druckindustrie.

Präsentiert werden rund 110 Fotografien, u.a. von Hans Finsler (Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale), Evelyn Richter (Evelyn Richter Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig), Bernd und Hilla Becher (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln — Bernd und Hilla Becher Archiv) bis hin zu unbekannten Aufnahmen aus sächsischen Archiven und aktuelle Positionen.

Begleitprogramm (um vorherige Anmeldung wird gebeten)

  • Führungen, So, 12 Uhr: 14.6., 28.6., 12.7., 26.7., 9.8., 23.8.,6.9.2020
  • Führung 60+, Di, 15 Uhr: 23.6., 7.7., 18.8., 1.9.2020 (ermäßigter Eintritt für Gäste 60+)
  • Vorführungen Foto-Filme „Industriegeschichten. Reportagen aus Museen, die keine waren“ inkl.
    Führung: Do, 28.5. und 25.6.2020, 19 Uhr, Eintritt frei (ermäßigter Eintritt ab 17 Uhr, Führung 18 Uhr)
  • Abendöffnungen Ausstellung zum ermäßigten Eintritt, Do, 17-19 Uhr: 25.6., 30.7., 3.9.

Öffnungszeiten
Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, zu den 8. Tagen der Industriekultur Sa, 5.9., 11-17 Uhr
Geöffnet: 1.6. (Pfingstmontag) von 11-17 Uhr
Geschlossen: 21.5. (Himmelfahrt), 31.5. (Pfingsten)

Tourist-Information Leipzig geöffnet

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Neue touristische Broschüren bieten viele Anreize, Leipzig und die Region zu erkunden

Die aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus hatten den Tourismus weitgehend eingeschränkt. So durften laut den Leitlinien der Bundesregierung vom 16. März 2020 und der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 19. März 2020 „Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden“.

Das ändert sich ab dem 15. Mai 2020, denn dann dürfen im Freistaat Sachsen Gastronomie- und Tourismusbetriebe unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte wieder öffnen. Nach der bereits Anfang Mai erfolgten Wiedereröffnung der Museen werden ab dem 15. Mai auch weitere Kulturbereiche geöffnet, darunter Theater, Kinos, Konzerthäuser, Opernhäuser und Freizeit- und Vergnügungsparks. Voraussetzung dafür ist ein genehmigtes Schutz- und Hygienekonzept.

Aufgrund der Lockerung der touristischen Einschränkungen wird die Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH ab 15. Mai auch die Tourist-Information in der Katharinenstraße 8 wieder öffnen. Dies geschieht vorerst mit verkürzten Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 15 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt die Tourist-Information noch geschlossen. Mit umfangreichen Maßnahmen wird vor Ort dafür gesorgt, dass das Schutz- und Hygienekonzept der LTM GmbH zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus umgesetzt wird.

Da touristische Reisen in andere Bundesländer erschwert und Auslandsreisen fast unmöglich sind, werden derzeit Urlaubs- und Erholungsangebote in der Region Leipzig und Sachsen verstärkt nachgefragt, zumal der Freistaat Sachsen bei den Corona-Lockerungen bundesweit die Vorreiterrolle übernommen hat.

„In der Tourist-Information bietet unser Team kompetente Beratung und eine große Auswahl an Broschüren an, mit denen Interessenten Leipzig und die Region erkunden können. Das breite Spektrum an Prospekten und Stadtplänen wird mit thematischen Broschüren wie ‚Gut zu Fuß‘, ‚Unterwegs mit dem Fahrrad‘ und einem ‚Ausflugsplaner‘ ergänzt“, sagte Volker Bremer, Geschäftsführer der LTM GmbH.

Ein Publikumsrenner dürfte die neue Publikation der LTM GmbH „Freizeitspaß am Wasser“ sein. Diese stellt auf 76 Seiten anhand von Texten, Grafiken und Karten 19 Seen der Region Leipzig sowie die dort vorhandenen Freizeitangebote vor. Tipps für Bootstouren in und um Leipzig, Wasserwandern in der Region, buchbare Reiseangebote und Informationen für Angler runden die Broschüre ab, die in der Tourist-Information Leipzig sowie in vielen Auslagestellen der Region kostenlos erhältlich ist.

Alle Broschüren und Prospekte stehen auf der Internetseite der LTM GmbH kostenlos zum Download bereit: www.leipzig.travel/downloadcenter  

THOMANER singen wieder!

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Thomanerchor singt mit kleiner Besetzung
in Motette und Gottesdienst am Wochenende

 

Mit der musikalischen Gestaltung der Motette am Samstag, 16. Mai 2020 um 15 Uhr und des Gottesdienstes am Sonntag, den 17. Mai 2020 um 9.30 Uhr treten die Thomaner wieder in der Thomaskirche auf.

In ihrem ersten Auftritt seit dem 11. März 2020, singen Mitglieder der 11. und 12. Klasse des THOMANERCHOR Leipzig. Verstärkt werden sie von drei Sängerinnen des ThomasSchulChores. Begleitet werden die Sänger von Solo-Cellistin Veronika Willhelm vom Gewandhausorchester sowie Continuo-Organist Sebastian Heindl.

Unter der Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz erklingen folgende Werke: Willy Burkhard „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ op. 82/3, Heinrich Schütz „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ aus SWV 29, Arvo Pärt „Cantate Domino canticum novum“ sowie von Johann Hermann Schein „Der Herr behüte dich vor allem Übel“.

Thomasorganist Ullrich Böhme spielt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und Leon Boëllmann. Pfarrer Martin Hundertmark hält die Ansprachen.

Die musikalische Besetzung des Gottesdienstes am 17. Mai 2020 um 9.30 Uhr entspricht der Motette vom 16. Mai 2020. Beide Veranstaltungen unterliegen gemäß der behördlichen und landeskirchlichen Bestimmungen Zugangsbeschränkungen und Auflagen.

Die Besucher müssen sich am Einlass namentlich und mit Kontaktdaten registrieren. Die Daten werden 2 Wochen gemäß datenschutzrechtlicher Bestimmungen von der Thomaskirche unter Verschluss aufbewahrt und dann vernichtet. Das Formular kann bereits im Vorfeld auf der Website des Thomanerchores und der Thomaskirche heruntergeladen und bereits ausgefüllt mitgebracht werden. Der Zutritt erfolgt 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung über den südlichen Thomaskirchhof (am Bachdenkmal). Während der Motette und dem Gottesdienst ist ein selbst-mitzubringender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die zur Verfügung stehenden Sitzplätze sind mit roten Schildern und ausgelegten Programmheften gekennzeichnet. Der Ausgang erfolgt über die Türen auf der Nordseite der Kirche Richtung nördlichen Thomaskirchhof.

Nach Erreichen der zugelassenen Teilnehmerzahl (120 Personen im Publikum) muss die Kirche geschlossen werden. Die Veranstaltungen dauern etwa 30 bis 45 Minuten.

Sonderausgabe MDR Musiksommer

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Hochkarätige Konzerte, freier Eintritt: MDR plant wegen Corona Sonderausgabe des Musiksommers

Der MDR kündigt eine Sonderausgabe des MDR Musiksommers an: kreative neue Konzertformate, die Musikgenuss versprechen und zugleich dem Gesundheitsschutz gerecht werden. Denn wegen der Corona-Pandemie kann das beliebte Sommerfestival des Senders nicht wie gewohnt stattfinden. Bereits gekaufte Tickets für die ursprünglich geplanten Konzerte werden ab sofort rückerstattet. 

MDR KLASSIK plant anstelle des ursprünglichen Programms große Musikerlebnisse im kleinen Kreis. Die Absage des Festivals in seiner gewohnten Form sei ein trauriger, aber leider notwendiger Schritt, erklärt Programmdirektorin Katja Wildermuth. Die Gesundheit gehe vor und mit dieser Verantwortung für Konzertfans wie für Kunstschaffende und alle Beteiligten werde man weiterhin sehr sensibel umgehen.

„Zugleich sehen wir uns als MDR in Zeiten eines kulturellen Shutdowns in der Verantwortung, für  gemeinwohlorientierte Werte wie das Erleben von Kultur und Kunst in der Region einzustehen. Wie wichtig Kultur und Musikkunst für unsere Gesellschaft sind, wie sehr Konzerte und Live-Auftritte in unserem Leben fehlen,  ist uns allen in dieser Zeit schmerzlich bewusst. Gemeinsam mit vielen  Musikschaffenden aus der Region wollen wir den Sommer in Mitteldeutschland mit großen Musikerlebnissen bereichern. Dabei werden wir die Konzertfans auch mit hochkarätigen Solisten und ungewöhnlichen Orten überraschen.“

Anstelle des üblichen Ticketverkaufs werden die Karten für die hochkarätigen Konzerterlebnisse vom MDR verlost, der Eintritt ist also kostenfrei. Jeder kann sich bewerben! Die Verlosung beginnt jeweils rund  8 Tage vor dem Termin, Einzelheiten gibt der MDR Anfang Juni bekannt.

Die Sonder-Edition des MDR-Musiksommers unter dem Titel „Der MDR Musiksommer- Sonderausgabe 2020“ wird am 27. Juni in Erfurt im Augustinerkloster mit dem Organisten Cameron Carpenter und Mitgliedern der MDR Ensembles eröffnet. Weitere Klassik-Events werden u.a. in den Saalfelder Feengrotten, dem Kloster Memleben, Arche Nebra und dem Eisenbahnmuseum Chemnitz stattfinden. Mit dabei sind u.a. Christian Gerhaher und Gerold Huber, Sabine Meyer, Baiba und Lauma Skride, Daniel Müller-Schott, das Leipziger Ensemble Sjaella und die Capella della Torre. Das Programm wird fortlaufend in den nächsten Wochen auf www.mdr-klassik.de aktualisiert.

Bereits für die ursprünglich geplanten Konzerte im MDR MUSIKSOMMER gekaufte Karten werden rückerstattet. Hier die Hinweise im Einzelnen:

Wer die Karten online per PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte oder Lastschrift gekauft hat, bekommt das Geld automatisch auf demselben Zahlungsweg zurückerstattet. Für die Erstattung von in der Ticketgalerie Leipzig erworbenen Karten ist die Angabe von Namen, Bestellnummer und IBAN telefonisch unter  (0341) 94 67 66 99 oder per Mail an mdr@adticket.de erforderlich, damit das Geld schnellstmöglich zurücküberwiesen werden kann. An anderen Vorverkaufsstellen erworbene Karten können ausschließlich dort zurückgegeben werden.  Mehr dazu unter www.mdr-klassik.de.

Sonderausstellung Bach & Beethoven

Pressemitteilung des Bach-Museum Leipzig zur beginnenden Sonderausstellung “BACH & BEETHOVEN”: 

»BACH & BEETHOVEN. WAHRE KUNST BLEIBT UNVERGÄNGLICH«:

Bach-Museum Leipzig präsentiert vom 14. Mai bis zum 18. Oktober 2020 die Sonderausstellung zum Beethoven-Jahr und bereitet damit die schrittweise Öffnung des Museums vor


Heute gehören Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven zu den bekanntesten Komponisten weltweit. Doch wie kam es dazu, dass gerade diese Komponisten und ihre Werke zu »Klassikern« wurden? Die wichtige Rolle, die die Musikstadt Leipzig in diesem Prozess spielte, steht im Mittelpunkt der Kabinettausstellung »Bach & Beethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich«. Die Sonderausstellung zum Beethoven-Jubiläum ist ab dem 14. Mai 2020 im Bach-Museum Leipzig zu sehen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste die Eröffnung um sieben Wochen verschoben werden. Die Dauerausstellung des Museums bleibt zunächst noch geschlossen.

Die Musik Bachs prägte Ludwig van Beethovens Schaffen so grundlegend wie bei kaum einem anderen Komponisten. Sie inspirierte ihn zur Entwicklung seiner motivischen Arbeit, zu einem neuen Umgang mit der Harmonik und einer radikalen Steigerung des Ausdrucks. Beethoven studierte ein Leben lang Bachs kunstvolle Kompositionsweise und fertigte Notenabschriften sowie Bearbeitungen von Bachs Werken an. Bachs Einfluss ist in vielen Werken Beethovens hörbar, besonders aber in den späten Klaviersonaten und Streichquartetten sowie in seiner berühmten Missa solemnis.

Doch wie kam es, dass Beethoven und Bach heute zu den bedeutendsten Komponisten weltweit gehören, ihre Werke zu »Klassikern« wurden? Entscheidende Impulse gingen von der 1798 gegründeten Allgemeinen musikalischen Zeitung (AMZ) aus. Beethovens Musik galt seinen Zeitgenossen zunächst als unverständlich, radikal und verstörend. Die AMZ vermittelte ihren Lesern im gesamten deutschsprachigen Raum tiefe Einblicke in Beethovens Schaffen und förderte das Verständnis seiner Musik. Autoren wie E. T. A. Hoffmann deuteten die von der Oper dominierte Musikgeschichte zu einer Geschichte der Instrumentalmusik um, mit Bach als Anfang und Beethoven als Ziel. Erstmals etablierte sich ein »Kanon der klassischen Meisterwerke«, in dem auch Haydn und Mozart ihren Platz fanden.

Die Ausstellung veranschaulicht die wachsende Bedeutung von Beethoven und Bach am Beispiel der Musikstadt Leipzig. Zu den kostbaren Ausstellungsstücken gehören autographe Briefe und Notenhandschriften von Ludwig van Beethoven sowie sein Originalvertrag mit dem Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel. Frühe Notenausgaben Bachs und Beethovens, Gewandhausprogramme, Prüfungsprotokolle des Konservatoriums, Grafiken und Porträts sowie ein Pianino von 1837 beleuchten das reiche Musikleben des Leipziger Bürgertum. Zahlreiche Musikbeispiele, eingesprochene Zitate und eine Medienstation laden dazu ein, tief in die faszinierenden Welten der Komponisten und ihrer Wirkung einzutauchen.

Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig:

»Die Ausstellung zeigt mit eindrucksvollen Exponaten, dass die mit Beethoven einsetzende Etablierung des ›Klassischen Kanons‹ auch Bach zu seinem gebührenden Platz in der Musikgeschichte verhalf. Die Bereitschaft des biedermeierlichen Publikums, sich auf die schwierige Musik Beethovens einzulassen, befähigte es in der Folge dazu, die längst fremd gewordenen Klänge und komplizierten polyphonen Gewebe des alten Bach zu verstehen und zu genießen – und den von Vielen längst vergessenen Meister in die Reihe der ›Klassiker der Tonkunst‹ einzureihen.«

Die Kabinettausstellung »Bach & Beethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich« ist ab dem 14. Mai dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, das Ticket ermöglicht zudem einen Besuch der Dauerausstellung des Bach-Museum Leipzig, sobald diese wieder geöffnet hat. Um die Abstandsregeln einzuhalten, können maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Wir empfehlen, sich telefonisch anzumelden, um Wartezeiten zu umgehen (Tel. 0341/9137-202 oder -207). Für den Besuch der Ausstellung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend, das Museum stellt Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Die Hörstationen wurden aus Gründen des Hygieneschutzes für die Nutzung mit eigenen Kopfhörern (3,5 mm Klinke) ausgestattet. Im Museumsshop können die Gäste zudem einfache In-Ohr-Kopfhörer mit Kabel erwerben.

Die Ausstellung »Bach & Beethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich« wurde im Rahmen des Beethoven-Jubiläums von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Das Bach-Archiv wird gefördert von der Stadt Leipzig, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Thomanerchor startet Alumnatsbetrieb

Pressemitteilung des THOMANERCHOR Leipzig zur Wiederaufnahme des Chorbetriebes:

Thomanerchor nimmt Alumnatsbetrieb wieder auf und startet mit neuem Tagesschüler- und Hygienekonzept

Mit kurzen Probenarbeiten und einem neuen Tagesschüler- und Hygienekonzept ist der  Thomanerchor am gestrigen Mittwoch, 06. Mai 2020 in die Wiederaufnahme des Alumnatsbetriebes gestartet. Durch die Erweiterung des Schulbetriebes und Lockerung der Corona-Einschränkungen durch die Landesregierung des Freistaates Sachsen, hat auch der Chor das Alumnat für die Thomaner der entsprechenden Altersklassen geöffnet. Zur Wiedereröffnung der Proben- und Wohnbereiche wurde ein neues Hygienekonzept gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig in einer langen Begehung aller Bereiche und Abwägung aller Möglichkeiten unter Einhaltung der geltenden Vorschriften erarbeitet und in kürzester Zeit umgesetzt.

Im Rahmen des neuen Hygienekonzeptes sind alle Wege sowie die Aufenthaltsbereiche im Alumnat neu organisiert und in hellen Signalfarben markiert. In Kleingruppen von 3-5 Thomanern und gemeinsam mit je einem zuständigen Erzieher werden die Sänger am Nachmittag individuell betreut. Die kurzen Probeneinheiten der Kleingruppen mit Thomaskantor Gotthold Schwarz sind vorerst als Stimmübung angesetzt. Die Sänger sitzen dafür in weitem Abstand zueinander im großen Probensaal des Alumnates verteilt. Jede Gesangseinheit dauert maximal 25 Minuten und wird jeweils von einer 10-minütigen intensiven Querlüftung vorbereitet.

Bei der Stimmbildung gelten strenge Abstandsregeln; dabei wird ausschließlich über Spiegel gearbeitet: die Sänger stehen gegenüber einem Spiegel und der Lehrer steht mit mindestens 2 Meter Abstand schräg dahinter. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz während des Unterrichtes ist aus Gründen des Mitarbeiterschutzes für das gesamte Lehrpersonal Pflicht. Beim Klavierunterricht tragen die Lehrer und Schüler diesen Schutz ebenfalls.

„Mit dem neuen Tagesschüler- und Hygienekonzept können wir gewährleisten, dass die Sänger der Klassen 4 und 11 sowie die Abiturienten des Chores sich nach ihren Unterrichtseinheiten vormittags in den Schulen am Nachmittag im Alumnat des Thomanerchores für Stimmbildung und Klavierunterricht sowie zu Kurzproben in Kleingruppen treffen können. Die Wiederaufnahme der Chorarbeit ist ein erster Schritt zur musikalischen Normalität. Wann der Chor das erste Mal nach der Corona-Pause wieder zu hören sein wird, ist von der Freigabe unserer weiteren Auftrittskonzepte abhängig.“ Emanuel Scobel, Geschäftsführender Leiter des THOMANERCHOR Leipzig.

Die Gottesdienste in der Thomaskirche finden seit letzter Woche wieder live statt. Der Thomanerchor arbeitet momentan intensiv an einem Konzept, den Knabenchor der Stadt so schnell wie möglich wieder in der Thomaskirche auftreten zu lassen. Bis die erste Bachkantate erklingen kann, wird es noch etwas dauern. Momentan wird mit Kleinformaten geplant.

 

Öffnung Zoo Leipzig am 4.Mai!

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[Medieninformation Zoo Leipzig, 30/04/2020] – 

Vorbereitung für mögliche Zoo-Öffnung laufen auf Hochtouren- Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19: Tagesgültiges Online-Ticket nötig | 

Nach den Ankündigungen von Ministerpräsident Michael Kretzschmer erwartet der Zoo Leipzig gespannt den formalen Beschluss vom Freistaat Sachsen, dass sich die Tore ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen dürfen. Neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln betrifft die wichtigste organisatorische Einschränkung die maximale Besucherzahl: Jeder Besucher muss zwingend vorab ein tagesgültiges Online-Ticket erwerben, dass sowohl das aktuelle Datum als auch ein Zeitfenster für den Zoozutritt enthält. Dies gilt sowohl für Tagesbesucher als auch Jahreskarteninhaber. Die Tickets sind ausschließlich online im Vorverkauf erhältlich. Der Zoo Leipzig appelliert an seine Zoobesucher: Kommen Sie nicht ohne ein datumsbezogenes Ticket zum Zoo! 

„Mit dieser wichtigen Maßnahme begrenzen wie die Anzahl der Menschen, die sich am und im Zoo aufhalten“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und appelliert an die Unterstützung und Rücksichtnahme. „Die Tagestickets gibt es aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen während des Zoobesuchs bis auf Weiteres zum Winterpreis, das Zusatzticket für unsere Jahreskartenbesitzer ist unverzichtbar, aber natürlich kostenlos“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den zwingenden Vorverkauf, mit dem Kapazitätsgrenzen eingehalten, Abstände möglich gemacht und enttäuschte Besucher im Eingangsbereich vermieden werden sollen, die wegen ausgeschöpfter Kontingente keinen Einlass bekommen können.

Der Ticket-Vorverkauf über die Website des Zoo Leipzig unter www.zoo-leipzig.de wird voraussichtlich am Wochenende beginnen. Über die einzelnen Maßnahmen und Einschränkungen während des Zoobesuchs wird im Anschluss an den Beschluss des Freistaates Sachsen informiert.

 

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